In den Gesundheitswissenschaften liegen gute empirische Belege vor, dass psychische und soziale Faktoren für den Verlauf von verschiedenen organischen und psychischen Erkrankungen eine ganz wesentliche Rolle spielen.
Vor allem viele Untersuchungen bezüglich der Bewältigungsprozesse von mit akuten oder chronischen Erkrankungen einhergehenden Belastungen zeigen, wie persönliche Prägungen und soziale Unterstützung für einen positiven Krankheitsverlauf bedeutsam sind.
Von der WHO wird Gesundheit folgendermaßen definiert:
- „Gesundheit ist ein Zustand vollständigen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen"
Diese Definition hat durchaus Schwächen macht aber deutlich, dass Gesundheit nicht nur ein körperliches Geschehen ist, sondern die gesamte Lebenssituation zu berücksichtigen ist.
Im Fall einer bereits vorliegenden Erkrankung wie z.B. Tumorerkrankung geht es nicht um Fragen der Krankheitsverhinderung, sondern darum eine Verschlimmerung oder Folgeprobleme zu vermeiden.
Auf der psychischen Ebene bedeutet das für die Erkrankten, die Verarbeitung ihrer Krankheitssituation zu verbessern und Möglichkeiten einer aktiven Beteiligung an ihrem Genesungsprozess kennenzulernen.
Es geht dabei darum, einen positiveren hoffnungsvollen Umgang mit der neuen Lebenssituation, den individuellen Lebensgewohnheiten und den neuen krankheitsbedingten Belastungen erfahren und erlernen zu können.
Dazu gehören:
- das Wahrnehmen körperlicher und psychischer Grenzen und der Umgang damit
- das Wahrnehmen und Bewußtwerden eigener Bedürfnisse in seelischer und körperlicher Hinsicht
- Informationen und Wissenserwerb potenziell schädigender Verhaltensweisen und das Erlernen von hilfreichen Strategien zur Verhaltensänderung
- Umgang mit Stress und Ängsten
- Verbesserung des Selbstwertgefühls
- Vermittlung von Wissen über die Bedeutung von Ernährung, Bewegung und Entspannung
- Förderung der verbleibenden Gesundheit - mit dem Fokus auf das, was mit der Erkrankung gut geht
Gesundheitsberatung
Unterstützt Menschen dabei, im Rahmen ihrer individuellen Lebenssituation , mit ihren Motive und Möglichkeiten, passende Wege zur Gesundheit zu finden und diese im Alltag umzusetzen.
Individuell gestaltete Veränderungsprozesse ( z. B. der Abbau von Stress und Unruhe )
werden gefördert und dabei Kompetenzen der Selbstregulierung und Selbstsorge des Klienten verbessert.
In regelmäßigen Abständen biete ich Kurse und Vorträge zu verschiedenen gesundheitsfördernden Themen an.
Es ist mir sehr wichtig und ein großes Anliegen, die beraterische Tätigkeit durch Angebote der Entspannung, Stressregulierung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte zu ergänzen und zu unterstützen.
Entsprechende Angebote und Termine erhalten Sie auf Anfrage und im Seminarkalender.


